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Willkommen im Reich der Pilze

 
Kaiserling costifera  

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Saprobionten

Mykorrhiza 1

Mykorrhiza 2

 

Abwechslungsreich, vielseitig, faszinierend, fesselnd sind nur einige Umschreibungen, die auf das Reich der Pilze zutreffen. Den Menschen früherer Jahrhunderte waren Pilze sogar unheimlich. Man hielt sie für Ausdünstungen anderer Pflanzen, die unvorhersehbar und plötzlich erschienen und auch genau so schnell wieder verschwanden. So glaubte man auch, dass Pilze die neben rostigem Metall, faulenden Stoffen oder in der Nähe giftiger Reptilien wuchsen, giftig seien.Auch wenn uns heute die Ansichten unserer Vorfahren zum Schmunzeln bringen, birgt die Welt der Pilze auch in unserer Zeit noch viele Geheimnisse. Die Mykologie ist eine noch recht junge Wissenschaft, und so werden uns diese faszinierenden Lebewesen in den nächsten Jahrzehnten noch Fähigkeiten offenbaren, die uns alle ins Erstaunen versetzen werden.Schon heute kann man ohne Übertreibung sagen, dass ein Leben auf der Erde ohne diese Entsorger (Saprobionten ) und Versorger (Mykorrhizapilze ) gar nicht möglich wäre.Je tiefer man in diese geheimnissumwitterte Welt eindringt, desto fesselnder wird sie. Hat man erst einmal den Pfannenrand erklommen, springt man hinein in ein Reich, das einem ein Leben lang in seinen Bann zieht. Herzlich Willkommen im Reich der Pilze.

Was sind Pilze eigentlich? Wo werden sie heute eingeordnet und welche Aufgabe erfüllen sie im Kreislauf der Natur?

Lange zählte man diese Lebewesen ins Pflanzenreich. Aufgrund ihrer physiologischen Eigenschaften und insbesondere ihrer Genetik hat man ihnen in jüngerer Zeit ein eigenes Reich geschaffen. Die Funga. Pilze ordnet man heute zwischen Pflanzen und Tieren ein wobei eine größere Nähe zu Tieren besteht. Wie Tiere ernähren sich Pilze heterotroph. Was heißt das? Sie enthalten im Gegensatz zu Grünpflanzen kein Chlorophyll, können sich also nicht wie sie mittels Photosynthese ihre Nährstoffe selbst erzeugen. Pilze entnehmen wie Tiere auch ihre organischen Nährstoffe aus ihrer unmittelbaren Umgebung. Die Saprobionten dringen zur Nahrungsaufnahme in das Substrat , wie z.B. Baumstümpfe, dünnere und dickere Äste, Laub und Nadelstreu ein und sondern dort Verdauungsenzyme ab die diese organischen Stoffe abbauen und so für das Pilzmyzel verfügbar machen. Diese Folgezersetzer, auch Destruenten genannt, sind in der Lage nahezu alle organischen Verbindungen abzubauen um für sich nutzbar zu machen. Im Wald fallen pro Jahr und Hektar ca. vier Tonnen an organischem Abfall an. Stellt euch vor es gäbe keine Pilze die diese Stoffe verwerten und zersetzen könnten. Wir würden im organischen Abfall ersticken. Zu den Saprobionten gehören so bekannte Speisepilze wie Stockschwämmchen und Wiesenchampignon.

Mykorrhizapilze sind nicht in der Lage organischen Abfall zu zersetzen. Sie gehen mit Bäumen und Stäuchern in ihrer Umgebung eine Lebensgemeinschaft ein. Dies geschieht dadurch indem das Pilzmycel mit den feinen Saugwurzeln ihrer Symbiosepartner in engem Kontakt stehen bzw. die feinen Wurzeln von dem Mycel umsponnen wird. Der Pilz wird durch den Baum mit durch die Photosynthese erzeugten Kohlehydraten versorgt und erhält im Gegenzug Mineralstoffe und Wasser. Die Versorgung der pflanzlichen Partner ist durch diese Lebensgemeinschaft gesichert da der Baum alleine nie in der Lage wäre sich mit der ausreichenden Menge an Wasser und Mineralstoffen zu versorgen. Mykorrhizapilze tragen so zur Vitalität und Gesunderhaltung ihrer Symbiosepartner bei. Zu dieser Gruppe gehören auch einige gut bekannte Giftpilze wie zum Beispiel Fliegenpilz und grüner Knollenblätterpilz.

WolfsröhrlingBluttäubling

Natürlich gibt es auch Pilze die ihren Wirten nichts zurück geben sondern nur nehmen. Parasitäre Pilze befallen zum Beispiel lebende Bäume um sie über kurz oder lang zum Absterben zu bringen. Je nach Art wird Rinde, Spilt.- oder Kernholz befallen und als Nahrung aufgeschlüsselt. Die Hallimascharten sind gefürchtete Forstschädlinge, die in der Lage sind ihre Wirte binnen kurzer Zeit zum Absterben zu bringen. Ihre dicken, schwarzen Mycelstränge entwickeln sich direkt unter der Rinde, genau dort wo sich die Saftleitungsbahnen befinden. Nach dem Ansterben ihrer Wirte sind die Hallimascharten in der Lage sich noch viele Jahre lang vom toten Holz zu ernähren. Parasitäre Pilze können Bäumen aber nur etwas anhaben die schon vorgeschädigt bzw. geschwächt sind.

 

Im Zeitalter von Computer, Internet und digitaler Fotografie hat man gute Möglichkeiten den Mitmenschen Einblicke in dieses wundervolle Hobby zu geben. Auch ich möchte das mit hoffentlich gelungenen Fotos und Informationen zu den einzelnen Arten tun. In meinen Pilzgalerien sind mittlerweile über 950 Pilzbilder bzw. Pilzfotos zu sehen und immer noch gibt es noch jede Menge abzulichten. Hier findet ihr auch ein Pilzforum, einen Pilzchat, zahlreiche Pilzlinks auf andere Pilz - Seiten und vieles mehr.

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Strubbelkopfröhrling

 

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zuletzt aktualisiert am 26.04.2015

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