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Claviceps_purpurea.jpg -   Claviceps purpurea - Mutterkorn     ( Fr.) Tulasne   Key Words: Ascomycetes - Sphaeriales - Hypocreaceae - Claviceps = Mutterkorn  Parasit - Vorkommen: an Gräsern und verschiedenen Getreidearten wie Roggen, Gerste und Weizen. Seltener auch an Hafer und Mais.  Gefährdung: verbreitet und nicht gefährdet.  Bemerkungen: Dieser überaus giftige Pilz hat in früheren Jahrhunderten durch mangelnde Reinigung des angebauten Getreides ausgedehnte Massenvergiftungen mit tödlichem Ausgang hervorgerufen. Zwar sind heute im biologischen Anbau die Sklerotien wieder verstärkt anzutreffen, aber durch die modernenReinigungs.- und Ausmahlverfahren ist eine Kontaminierung des Getreidemehles praktisch ausgeschlossen.  Die Mykotoxine des Mutterkorns sind recht gut erforscht, sie werden heute in der Homöopathie gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.  Interessant ist auch das Wachstum und der Verbreitungsmechanismus des Pilzes. Im Frühjahr gelangen durch den Wind die Sporen zu den Narben der Wirtspflanzen. Die   Hyphen   wachsen durch die Narben in den Fruchtknoten ein, bilden dort ein dichtes Mycel das zahlreiche Konidien und eine Art Honigtau bildet. Die durch die süsse Flüssigkit angelockten Insekten verschleppen die   Konidien   zu gesunden Pflanzen. Diese bilden dann auf ihnen die harten, hornartigen   Sklerotien   aus, die wir dann als Mutterkörner bezeichnen. Oft fallen sie aus den Ähren aus, und bilden nach überdauertem Winter im Frühling kleine Fruchtkörperchen aus. Der Kreislauf beginnt aufs Neue.  Fundort: Homburg - Saarland

 6 | Claviceps purpurea - Mutterkorn
( Fr.) Tulasne

Key Words: Ascomycetes - Sphaeriales - Hypocreaceae - Claviceps = Mutterkorn

Parasit - Vorkommen: an Gräsern und verschiedenen Getreidearten wie Roggen, Gerste und Weizen. Seltener auch an Hafer und Mais.

Gefährdung: verbreitet und nicht gefährdet.

Bemerkungen: Dieser überaus giftige Pilz hat in früheren Jahrhunderten durch mangelnde Reinigung des angebauten Getreides ausgedehnte Massenvergiftungen mit tödlichem Ausgang hervorgerufen. Zwar sind heute im biologischen Anbau die Sklerotien wieder verstärkt anzutreffen, aber durch die modernen Reinigungs.- und Ausmahlverfahren ist eine Kontaminierung des Getreidemehles praktisch ausgeschlossen.

Die Mykotoxine des Mutterkorns sind recht gut erforscht, sie werden heute in der Homöopathie gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.

Interessant ist auch das Wachstum und der Verbreitungsmechanismus des Pilzes. Im Frühjahr gelangen durch den Wind die Sporen zu den Narben der Wirtspflanzen. Die Hyphen wachsen durch die Narben in den Fruchtknoten ein, bilden dort ein dichtes Mycel das zahlreiche Konidien und eine Art Honigtau bildet. Die durch die süsse Flüssigkit angelockten Insekten verschleppen die Konidien zu gesunden Pflanzen. Diese bilden dann auf ihnen die harten, hornartigen Sklerotien aus, die wir dann als Mutterkörner bezeichnen. Oft fallen sie aus den Ähren aus, und bilden nach überdauertem Winter im Frühling kleine Fruchtkörperchen aus. Der Kreislauf beginnt aufs Neue.

Fundort: Homburg - Saarland

| Claviceps purpurea | 20.05.01 19:02
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Kamera: CASIO QV-3000EX | Datum: 20.05.01 19:02 | Auflösung: 1024 x 768 | Belichtungsmodus: Aperture priority | Belichtungskorrektur: 0 EV | Belichtungszeit: 1/26s | Blendenöffnung: 4.0 | Brennweite: 7,4mm | Blitz: No
Anzahl Bilder: 65 | Letzte Aktualisierung: 08.03.17 17:34 | Pilzfotopage - Startseite | Pilzfotopage - Forum | Hilfe