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Crucibulum_laeve.jpg -   Crucibulum laeve - Tiegelteuerling      ( Hudson 1778 ) Kambly et Lee 1936   Key Words: Basidiomycetes - Nidulariales - Nidulariaceae - Crucibulum = Tiegelteuerling   Saprobiont   - Vorkommen: an morschem Holz, in Rindenmulchbeeten und sonstigen pflanzlichen Abfällen.  Gefährdung: häufig und nicht gefährdet  Bemerkungen: er dürfte wohl zusammen mit dem Gestreiften Teuerling zu den am häufigsten vorkommenden Teuerlingen gehören. Er fehlt praktisch in keinem gemulchten Beet. Wie bei anderen Teuerlingsarten auch, reisst kurz vor der Sporenreife das Deckelchen auf, und gibt die Sicht auf die linsenförmigen Sporenpakete frei. In der Fachsprache nennt man sie Peridiolen. Diese Sporenpakete sind anfänglich bis zur vollkommen Sporenreife mit einer Art klebrigen " Nabelschnur " mit den Fruchtkörpern verbunden. Bei vollkommener Sporenreife lösen sie sich von  diesen  ab, jedoch nicht von den  Peridiolen . Der Wind spielt bei der Verbreitung dieser grossen Sporenpakete zunächst keine Rolle. Regentropfen übernehmen diese Aufgabe. Treffen sie das Innere der tiegelförmigen Fruchtkörper, werden diese herausgeschleudert und mit etwas Glück bleiben sie mit Hilfe der schon erwähnten klebigen Nabelschnur an benachbarten Pflanzen hängen. Reißt dann die Haut der Peridiolen auf, fallen die Einzelsporen aus und können nun vom Wind davongetragen werden.   Interessant auch wie der Name Teuerling entstanden ist. Unsere Vorfahren glaubten ja das alle in der Natur vorkommende Gebilde eine überirdische Botschaft beinhalten müsse. So sah man in den linsenförmigen Sporenpaketen ( an Geldstücke erinnernd ) die Teuerungsrate voraus. Fand man einen fast leeren Tiegel, bedeutet dies, dass die Preise stabil blieben. Ein gefüllter hingegen gab Grund zur Annahme, das sich in naher Zukunft alles verteuern würde. Die Bezeichnung Teuerlinge war geboren.  Fundort: Bexbach - Saarland

 8 | Crucibulum laeve - Tiegelteuerling
( Hudson 1778 ) Kambly et Lee 1936

Key Words: Basidiomycetes - Nidulariales - Nidulariaceae - Crucibulum = Tiegelteuerling

Saprobiont - Vorkommen: an morschem Holz, in Rindenmulchbeeten und sonstigen pflanzlichen Abfällen.

Gefährdung: häufig und nicht gefährdet

Bemerkungen: er dürfte wohl zusammen mit dem Gestreiften Teuerling zu den am häufigsten vorkommenden Teuerlingen gehören. Er fehlt praktisch in keinem gemulchten Beet. Wie bei anderen Teuerlingsarten auch, reisst kurz vor der Sporenreife das Deckelchen auf, und gibt die Sicht auf die linsenförmigen Sporenpakete frei. In der Fachsprache nennt man sie Peridiolen. Diese Sporenpakete sind anfänglich bis zur vollkommen Sporenreife mit einer Art klebrigen " Nabelschnur " mit den Fruchtkörpern verbunden. Bei vollkommener Sporenreife lösen sie sich von diesen ab, jedoch nicht von den Peridiolen. Der Wind spielt bei der Verbreitung dieser grossen Sporenpakete zunächst keine Rolle. Regentropfen übernehmen diese Aufgabe. Treffen sie das Innere der tiegelförmigen Fruchtkörper, werden diese herausgeschleudert und mit etwas Glück bleiben sie mit Hilfe der schon erwähnten klebigen Nabelschnur an benachbarten Pflanzen hängen. Reißt dann die Haut der Peridiolen auf, fallen die Einzelsporen aus und können nun vom Wind davongetragen werden.

Interessant auch wie der Name Teuerling entstanden ist. Unsere Vorfahren glaubten ja das alle in der Natur vorkommende Gebilde eine überirdische Botschaft beinhalten müsse. So sah man in den linsenförmigen Sporenpaketen ( an Geldstücke erinnernd ) die Teuerungsrate voraus. Fand man einen fast leeren Tiegel, bedeutet dies, dass die Preise stabil blieben. Ein gefüllter hingegen gab Grund zur Annahme, das sich in naher Zukunft alles verteuern würde. Die Bezeichnung Teuerlinge war geboren.

Fundort: Bexbach - Saarland

| Crucibulum laeve | 21.10.07 11:05 | 800x600px | 98kB
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