auf Leben und Tod
Verfasst: Di 21. Jul 2009, 09:51
Hallo Pilzfreunde,
seit Jahren gehe ich fast täglich an einer einzel stehenden Hainbuche ausserhalb des Waldes vorbei und seit dieser Zeit beobachte ich unter diesem Baum auch Hainbuchenröhrlinge. Mehr wie 5 - 10 Basidiocarpien pro Jahr waren aber nie auszumachen. Doch nun scheint es für beide ans Eingemachte zu gehen. Vor 2 Jahren begann die Hainbuche zu schwächeln und in diesem Jahr war der Blattaustrieb nur noch spärlich.
Ich denke spätestens im nächsten Jahr ist der Baum tot und damit wäre auch das Schicksal seines Symbiosepartners besiegelt. Was macht der nun? Als ob er die Krankheit seines Partners " fühlen " würde produziert er seit ca. 1 Woche Fruchtkörper zu hauf. Nach Jahren nur spärlicher Fruchtkörperbildung nun auf einmal diese Massenfruktifikation. Am Sonntag waren es schon mehr als 100 Stück auf einer Fläche von nur wenigen qm. Kann man sowas als Angstfruktifikation bezeichnen? Will er jetzt noch soviel wie möglich Sporen produzieren? Bei Bäumen wie Buchen, Eichen, Fichten etc. ist eine solche Angstreaktion mit der massenhaften Bildung von Früchten bzw. Samen ja bekannt.
Ich habe die Gunst der Stunde natürlich genutzt um ein paar neue Fotos von Leccinum carpini zu machen.
Gruß
Harry
seit Jahren gehe ich fast täglich an einer einzel stehenden Hainbuche ausserhalb des Waldes vorbei und seit dieser Zeit beobachte ich unter diesem Baum auch Hainbuchenröhrlinge. Mehr wie 5 - 10 Basidiocarpien pro Jahr waren aber nie auszumachen. Doch nun scheint es für beide ans Eingemachte zu gehen. Vor 2 Jahren begann die Hainbuche zu schwächeln und in diesem Jahr war der Blattaustrieb nur noch spärlich.
Ich denke spätestens im nächsten Jahr ist der Baum tot und damit wäre auch das Schicksal seines Symbiosepartners besiegelt. Was macht der nun? Als ob er die Krankheit seines Partners " fühlen " würde produziert er seit ca. 1 Woche Fruchtkörper zu hauf. Nach Jahren nur spärlicher Fruchtkörperbildung nun auf einmal diese Massenfruktifikation. Am Sonntag waren es schon mehr als 100 Stück auf einer Fläche von nur wenigen qm. Kann man sowas als Angstfruktifikation bezeichnen? Will er jetzt noch soviel wie möglich Sporen produzieren? Bei Bäumen wie Buchen, Eichen, Fichten etc. ist eine solche Angstreaktion mit der massenhaften Bildung von Früchten bzw. Samen ja bekannt.
Ich habe die Gunst der Stunde natürlich genutzt um ein paar neue Fotos von Leccinum carpini zu machen.
Gruß
Harry