Wenn auch sonst nichts wächst, es stachelt aber dafür weiter
Verfasst: So 6. Sep 2009, 12:15
Hallo Forumsfreunde,
bei mir in Südost-Niedersachsen dem Tor zur Lüneburger Heide ist es so trocken, daß wirklich nichts pilziges wächst und ich deshalb sogar meine geplante Exkursion mit der Kreisvolkshochschule Gifhorn am 30.8.2009 leider absagen mußte.
Trotzdem untersuche ich unverdrossen weiter gerade die etwas feuchteren Biotope und bin ja am 16. August mit meinem persönliche Higlight fündig geworden über das ich hier berichtet habe:
viewtopic.php?f=25&t=3700
Das lies mir natürlich keine Ruhe und die Woche darauf habe ich dasselbe Biotop am Allerkanalufer in Gifhorn-OT. Winkel MTB 3528.2 MF 15' am 23.8.2009 beim obligaten Westigassigang wieder aufgesucht und bin erneut fündig geworden, diesmal aber mit einem anderen gleichwertigen Highlight nämlich diesem:
Es handelt sich zwar auch um einen Stachelpilz, aber einen Korkstacheling und zwar um Hydnellum spongiosipes ( Peck ) ) Pouzar, den Filzigen Korkstacheling.
Dieser Stachelpilz wurde im Eichenfalllaub unmittelbar am Treidelpfad des Ufers gefunden, genau wie der Gallen-Stacheling des 1. Beitrages.
Auch Hydnellum spongiosipes ist ein äußerst seltener Stachelpilz, bei uns in Niedersachsen ebenfalls auf der Roten Liste mit Gefährdung 1 ausgezeichnet, wurde von mir ebenfalls erstmalig 2001 in einem Fruchtkörper am gleichen Fundpunkt gefunden und damals durch Klaus Wöldecke, den Länderbeauftragten der DGfM für Niedersachsen bestimmt.
Nur 2004 gelang mir bisher ein Wiederfund eines einfachen Fruchtkörpers, umsomehr erfreute mich dieser erneute Fund eines Mehrfachfruchtkörpers, den ich natürlich sofort in der Pilzkartierung 2000 online erfaßt habe.
Auch dieser sensationelle Fund hat mich natürlich mehr als entschädigt für das sonstige ergebnislose "Pilzsuchen".
Vorgestern und gestern hat es etwas bei uns geregnet, sodaß ich die Hoffnung habe vielleicht noch irgendwann Ende September/ Anfang Oktober die verspätetete Pilzsaison einleiten zu können, denn heute Morgen war wieder absolut "Tote Hose".
Herzliche Grüße Detlef
bei mir in Südost-Niedersachsen dem Tor zur Lüneburger Heide ist es so trocken, daß wirklich nichts pilziges wächst und ich deshalb sogar meine geplante Exkursion mit der Kreisvolkshochschule Gifhorn am 30.8.2009 leider absagen mußte.
Trotzdem untersuche ich unverdrossen weiter gerade die etwas feuchteren Biotope und bin ja am 16. August mit meinem persönliche Higlight fündig geworden über das ich hier berichtet habe:
viewtopic.php?f=25&t=3700
Das lies mir natürlich keine Ruhe und die Woche darauf habe ich dasselbe Biotop am Allerkanalufer in Gifhorn-OT. Winkel MTB 3528.2 MF 15' am 23.8.2009 beim obligaten Westigassigang wieder aufgesucht und bin erneut fündig geworden, diesmal aber mit einem anderen gleichwertigen Highlight nämlich diesem:
Es handelt sich zwar auch um einen Stachelpilz, aber einen Korkstacheling und zwar um Hydnellum spongiosipes ( Peck ) ) Pouzar, den Filzigen Korkstacheling.
Dieser Stachelpilz wurde im Eichenfalllaub unmittelbar am Treidelpfad des Ufers gefunden, genau wie der Gallen-Stacheling des 1. Beitrages.
Auch Hydnellum spongiosipes ist ein äußerst seltener Stachelpilz, bei uns in Niedersachsen ebenfalls auf der Roten Liste mit Gefährdung 1 ausgezeichnet, wurde von mir ebenfalls erstmalig 2001 in einem Fruchtkörper am gleichen Fundpunkt gefunden und damals durch Klaus Wöldecke, den Länderbeauftragten der DGfM für Niedersachsen bestimmt.
Nur 2004 gelang mir bisher ein Wiederfund eines einfachen Fruchtkörpers, umsomehr erfreute mich dieser erneute Fund eines Mehrfachfruchtkörpers, den ich natürlich sofort in der Pilzkartierung 2000 online erfaßt habe.
Auch dieser sensationelle Fund hat mich natürlich mehr als entschädigt für das sonstige ergebnislose "Pilzsuchen".
Vorgestern und gestern hat es etwas bei uns geregnet, sodaß ich die Hoffnung habe vielleicht noch irgendwann Ende September/ Anfang Oktober die verspätetete Pilzsaison einleiten zu können, denn heute Morgen war wieder absolut "Tote Hose".
Herzliche Grüße Detlef