Hallo Kurt,
kurtjegle hat geschrieben:
Ich habe inzwischen mitbekommen, wieviele Merkmale man verifizieren muss, um einen Pilz sicher bestimmen zu können. Viele sind nur durch Zerstörung des Pilzes zu bekommen. Da habe ich eine hohe Hemmschwelle. Falls viele Exemplare vorhanden sind, ja. Bei nur wenigen oder einer schönen Gruppe widerstrebt mir das. Ich werde also nie ein passabler Pilzkenner werden. Man kann nicht alles haben.
Was diesen Thread betrifft, habe ich schon befürchtet, dass ihr euch nicht auf Raten oder Vermuten einlasst. Vielleicht kann ich doch den einen oder anderen dazu animieren. Birke ist richtig.
Hier ein weiteres Merkmal: Der Hut ist nur 6 cm breit.
-
Deine Hemmschwelle mußt du einfach überwinden, wenn du es genauer wissen möchtest:
(1)
Falsch: Du musst den Fruchtkörper nicht zerstören, da man viele der interessanten Merkmale (schau dir die Hutunterseite an) auch ohne Zerstörung des Fruchtkörpers beurteilen kann.
(2) Und auch ein "Abschneiden" eines Teils des Huts (nochmals danke, dass du das bei G. resinaceum getan hast) hat m.E. absolut nichts mit einer Zerstörung des Fruchtkörpers zu tun.
(3) Und sogar, wenn du einen Fruchtkörper vollständig entfernen würdest, schädigst du den vegetativen Anteil (das Myzel) des Pilzes nicht.
---> Betrachte es einfach so, als wenn du einen "Apfel" von einem "Apfelbaum" entnimmst.
-
Frage: Hast du da auch eine "Hemmschwelle"???
Grüße
Gerd
PS.:
- Da bin ich doch echt gespannt, ob du mit "Vielleicht kann ich doch den einen oder anderen dazu animieren" pfündig wirst?
--->
Mich würde das freuen: Denn dies könnte eine durchaus sehr kontroverse/konstruktive Diskussion (die liebe ich) auslösen.
- Ach ja, da habe ich noch wenige Fragen vergessen. Ich gehe davon aus, dass du einen Fruchtkörper an einem am Boden liegenden "Birkenstamm" zeigst:
(1) Wächst der Fruchtkörper in der Nähe der Stammbasis oder höher am Stamm?
(2) Wie sieht die Schnittfläche des Stamms (Braunfäule, Weißfäule) aus?