Stäublinge aus Österreich
Verfasst: Mo 26. Okt 2009, 13:30
Liebe Pilzfreunde,
in Österreich gab es dieses Jahr Unmengen von Stäublingen. Alle hier gezeigten Pilze wurden im September gefunden, im Nadelwald auf dem Boden, im Bundesland Salzburg am Fuße der Kalkalpen.
Den ersten halte ich für den Braunen Stäubling Lycoperdon umbrinum. Als Standort gibt GERHARDT im Gebirge unter Fichten an, lokal häufig, im Flachland kommt er wohl seltener vor. Der Standort paßt exakt. Größe ca. 2,5 - 3 cm.
Der nächste Stäubling war mit ca. 12 cm ziemlich groß. Ich fand ihn unter einer Fichte, und er sah über die drei Wochen unserer Anwesenheit durchgehend gleich aus. Ich denke dass es der Beutelstäubling Calvatia excipuliformis ist.
Ansicht von der einen Seite Ansicht von der anderen Seite Ansicht von oben Nur wenig daneben stand einer, der schon ausgesport hatte und dessen oberer Teil völlig in sich zusammengesackt war, und an dem auch die braune Sporenfarbe zu sehen ist: Ich denke es könnte der Beutelstäubling Calvatia excipuliformis sein. Kann dies jemand bestätigen?
Am fraglichsten ist für mich der letzte, den ich zunächst als Hasenstäubling? Calvatia utriformis? identifiziert hatte. Aber da paßt einiges nicht (deswegen die Fragezeichen). Lt. Buch soll der Hasenstäubling 10 - 20 cm groß sein, dieses Exemplar war nur ca. 3,5 cm hoch. Der Hasenstäubling soll auf Wiesen, Weiden, Halbtrockenrasen vorkommen, ich habe diesen Pilz unter Fichten am Wegrand gefunden. Was zu passen scheint ist die fast felderige Form der Stachelansätze. Und wenn ich mir die aufgeplatzte Oberseite ansehe, gibt es etwas Ähnlichkeit zum Beutelstäubling: Ich habe den Pilz übrigens nicht berührt, die bränlichen Stellen hat er schon gehabt.
Ich bin gespannt auf eure Meinung und
grüße ganz herzlich
Sabine
in Österreich gab es dieses Jahr Unmengen von Stäublingen. Alle hier gezeigten Pilze wurden im September gefunden, im Nadelwald auf dem Boden, im Bundesland Salzburg am Fuße der Kalkalpen.
Den ersten halte ich für den Braunen Stäubling Lycoperdon umbrinum. Als Standort gibt GERHARDT im Gebirge unter Fichten an, lokal häufig, im Flachland kommt er wohl seltener vor. Der Standort paßt exakt. Größe ca. 2,5 - 3 cm.
Der nächste Stäubling war mit ca. 12 cm ziemlich groß. Ich fand ihn unter einer Fichte, und er sah über die drei Wochen unserer Anwesenheit durchgehend gleich aus. Ich denke dass es der Beutelstäubling Calvatia excipuliformis ist.
Ansicht von der einen Seite Ansicht von der anderen Seite Ansicht von oben Nur wenig daneben stand einer, der schon ausgesport hatte und dessen oberer Teil völlig in sich zusammengesackt war, und an dem auch die braune Sporenfarbe zu sehen ist: Ich denke es könnte der Beutelstäubling Calvatia excipuliformis sein. Kann dies jemand bestätigen?
Am fraglichsten ist für mich der letzte, den ich zunächst als Hasenstäubling? Calvatia utriformis? identifiziert hatte. Aber da paßt einiges nicht (deswegen die Fragezeichen). Lt. Buch soll der Hasenstäubling 10 - 20 cm groß sein, dieses Exemplar war nur ca. 3,5 cm hoch. Der Hasenstäubling soll auf Wiesen, Weiden, Halbtrockenrasen vorkommen, ich habe diesen Pilz unter Fichten am Wegrand gefunden. Was zu passen scheint ist die fast felderige Form der Stachelansätze. Und wenn ich mir die aufgeplatzte Oberseite ansehe, gibt es etwas Ähnlichkeit zum Beutelstäubling: Ich habe den Pilz übrigens nicht berührt, die bränlichen Stellen hat er schon gehabt.
Ich bin gespannt auf eure Meinung und
grüße ganz herzlich
Sabine