Cortinarientagung 2009 in Ungarn -Teil2
Verfasst: So 1. Nov 2009, 12:27
Hallo Pilzfreunde,
mit erheblicher Verspätung nun Teil 2 meines Berichtes von der Cortinarientagung in Ungarn.
Ob man es glaubt oder nicht, auch in den anderen Exkursionsgebieten erwartete uns jeden Morgen der örtliche Bügermeister und Vertreter des Forstes. Im Laufe der anschließenden Fotoserie zeige ich noch 2 Bilder der " Palinka - Empfänge " vor Ort. Ungarn ist ein sehr gastfreundliches Land und so ließen es sich die örtlichen Bürgermeister nicht nehmen Europa so zu empfangen wie ihr es auf den Bildern seht. Man hörte immer wieder dass es ihnen eine Ehre sei uns begrüßen zu dürfen. Im steifen Deutschland undenkbar. Doch nun zu den Bildern:
das Büffet am 2. Exkursionstag
der Ortsvertreter und ein hoher Vertreter des Forstes waren zugegen und sorgten für unsere " Stärkung " vor der Exkursion.
erster Pilzfoto des Tages
auf dem Gelände der Forstverwaltung war pilzmäßig schon einiges los. Ein unüberschaubare Gruppe Schopftintlinge und Stielboviste ( Tulostoma fimbriatum ) wurden zuerst entdeckt. Wegen der Feuchte des Boden habe ich aber darauf verzichtet mich schon vor der Exkursion in den Dreck zu werfen. So blieb es bei dem Foto von Phellinus tuberculosus an einer alten Blutpflaume.
Jec´ler während der Exkursion
das einzige Foto von diesem Exkursionsgebiet. Mehr in einem Folgeteil.
auf ein neues - neuer Tag, neuer Empfang, neuer Palinka
nach dem Empfang wurden im Bus noch ca. 5 km im Bus zum Exkursionsgebiet zurückgelegt. Dieses Exkursionsgebiet war für mich das schönste und auch ergiebigste. Gewaltige Grau und Zitterpappeln prägten das Bild dieses Naturschutzgebietes. Solche Populus - Vertreter sucht man hierzulande vergeblich. Fünf Fotos aus dem Gebiet:
Scheune mit Ziehbrunnen
Aufbruchstimmung - nach der kurzen Ansprache eines Forstvertreters ging es endlich los.
Idylle auf einer Lichtung
Grifola frondosa - der Klapperschwamm am Stammgrund einer lebenden Eiche war persönlicher Erstfund für mich.
Mycena renati - der Gelbstielige Nitrathelmling ist wohl einer der schönsten und auffälligsten Arten der Gattung Mycena
im Arbeitsraum
eigentlich waren es drei Arbeiträume, in denen je ca. 15 Arbeitsplätze eingerichtet waren. Für meinen Geschmack keine optimale Lösung. Alle in einem großen Arbeitraum wäre aus den unterschiedlichsten Gründen besser gewesen.
immer gut drauf - Günter Saar bei Anton Hausknecht
Diskusionsbedarf - Francesco Bellú ( sitzend ) unterhält sich mit Landsleuten über die Funde des Morgens.
eine beeindruckende Frau
am Schluß dieses 2. Teiles möchte ich euch noch ein Frau vorstellen die mich schon sehr beeindruckt hat. Dr. Erzébet Jakucs hat einen Lehrstuhl an der Universität in Budapest inne. Ihr besonders Interesse gilt der Erforschung von Mykorrhizen. Sie ist ausserdem Präsidentin der ungarischen mykologischen Vereinigung ( Hungarian Mycological Society ).
http://www.gombanet.hu/
Beeindruckt hat mich vor allem das Arbeitspensum dieser Frau wärend der JEC Tagung. Mit Ihrer positiven und ruhigen Ausstrahlung war sie der gute Geist der Veranstaltung. Recht hinten ist noch Dr. Iren Siller von der Hungarian Mycological Society zu sehen, eine ausgezeichnete Botanikerin die sich neben der Flora auch sehr gut bei Pilzen an Holz auskennt. Beide Damen sprachen übrigens ein sehr verständliches Deutsch.
So, das soll es für heute gewesen sein. Ich hoffe ich kann den 3. Teil des Berichtes noch diese Woche abliefern. Ich bitte um ein wenig Geduld.
Gruß
Harry
mit erheblicher Verspätung nun Teil 2 meines Berichtes von der Cortinarientagung in Ungarn.
Ob man es glaubt oder nicht, auch in den anderen Exkursionsgebieten erwartete uns jeden Morgen der örtliche Bügermeister und Vertreter des Forstes. Im Laufe der anschließenden Fotoserie zeige ich noch 2 Bilder der " Palinka - Empfänge " vor Ort. Ungarn ist ein sehr gastfreundliches Land und so ließen es sich die örtlichen Bürgermeister nicht nehmen Europa so zu empfangen wie ihr es auf den Bildern seht. Man hörte immer wieder dass es ihnen eine Ehre sei uns begrüßen zu dürfen. Im steifen Deutschland undenkbar. Doch nun zu den Bildern:
das Büffet am 2. Exkursionstag
der Ortsvertreter und ein hoher Vertreter des Forstes waren zugegen und sorgten für unsere " Stärkung " vor der Exkursion.
erster Pilzfoto des Tages
auf dem Gelände der Forstverwaltung war pilzmäßig schon einiges los. Ein unüberschaubare Gruppe Schopftintlinge und Stielboviste ( Tulostoma fimbriatum ) wurden zuerst entdeckt. Wegen der Feuchte des Boden habe ich aber darauf verzichtet mich schon vor der Exkursion in den Dreck zu werfen. So blieb es bei dem Foto von Phellinus tuberculosus an einer alten Blutpflaume.
Jec´ler während der Exkursion
das einzige Foto von diesem Exkursionsgebiet. Mehr in einem Folgeteil.
auf ein neues - neuer Tag, neuer Empfang, neuer Palinka
nach dem Empfang wurden im Bus noch ca. 5 km im Bus zum Exkursionsgebiet zurückgelegt. Dieses Exkursionsgebiet war für mich das schönste und auch ergiebigste. Gewaltige Grau und Zitterpappeln prägten das Bild dieses Naturschutzgebietes. Solche Populus - Vertreter sucht man hierzulande vergeblich. Fünf Fotos aus dem Gebiet:
Scheune mit Ziehbrunnen
Aufbruchstimmung - nach der kurzen Ansprache eines Forstvertreters ging es endlich los.
Idylle auf einer Lichtung
Grifola frondosa - der Klapperschwamm am Stammgrund einer lebenden Eiche war persönlicher Erstfund für mich.
Mycena renati - der Gelbstielige Nitrathelmling ist wohl einer der schönsten und auffälligsten Arten der Gattung Mycena
im Arbeitsraum
eigentlich waren es drei Arbeiträume, in denen je ca. 15 Arbeitsplätze eingerichtet waren. Für meinen Geschmack keine optimale Lösung. Alle in einem großen Arbeitraum wäre aus den unterschiedlichsten Gründen besser gewesen.
immer gut drauf - Günter Saar bei Anton Hausknecht
Diskusionsbedarf - Francesco Bellú ( sitzend ) unterhält sich mit Landsleuten über die Funde des Morgens.
eine beeindruckende Frau
am Schluß dieses 2. Teiles möchte ich euch noch ein Frau vorstellen die mich schon sehr beeindruckt hat. Dr. Erzébet Jakucs hat einen Lehrstuhl an der Universität in Budapest inne. Ihr besonders Interesse gilt der Erforschung von Mykorrhizen. Sie ist ausserdem Präsidentin der ungarischen mykologischen Vereinigung ( Hungarian Mycological Society ).
http://www.gombanet.hu/
Beeindruckt hat mich vor allem das Arbeitspensum dieser Frau wärend der JEC Tagung. Mit Ihrer positiven und ruhigen Ausstrahlung war sie der gute Geist der Veranstaltung. Recht hinten ist noch Dr. Iren Siller von der Hungarian Mycological Society zu sehen, eine ausgezeichnete Botanikerin die sich neben der Flora auch sehr gut bei Pilzen an Holz auskennt. Beide Damen sprachen übrigens ein sehr verständliches Deutsch.
So, das soll es für heute gewesen sein. Ich hoffe ich kann den 3. Teil des Berichtes noch diese Woche abliefern. Ich bitte um ein wenig Geduld.
Gruß
Harry