ausgestorbene Erdsternart in Deutschland aufgetaucht
Verfasst: Do 1. Apr 2010, 10:19
Liebe Pilzfreunde,
bereits im letzten November habe ich bei einer Exkursion des Vereins für Sehgeschädigte und Vollblinde e.V. einen Fund getätigt der mir große Rätsel aufgab. Die Gattung Geastrum war schnell ausgemacht, aber die Artbestimmung wollte mir einfach nicht gelingen. Keine Literatur, kein Bestimmungsschlüssel und keine Internetrecherche brachte den erhofften Erfolg. Erst die Konsolidierung von Prof. Dr.Dr Pedro Gerastrero brachte Licht ins Dunkle. Prof. Gerastrero ist der größte Experte auf dem Gebiet der Erdsternerforschung weltweit. Das Aufspüren von lange ausgestorben geglaubten Geastrumarten hat ihm in sämtlichen angesehen Klappsmühlen Europas und der Welt zu großem Ansehen verholfen. Seine geistige Kapazität ist in der Fachwelt unumstritten.
Mein Fund war auch für Prof. Gerastrero ein große Herausforderung, die er aber noch fast viermonatiger Forschung gemeistert hat. Es handelt sich um eine Geastrumart die bereits den alten Mayas bekannt gewesen sein musste. Nach der Eroberung der letzten Maya - Fürstentümer auf der Halbinsel Yukatan im Jahre 1542 n.Chr. fand man Felszeichnungen die die spanischen Eroberer nicht deuten konnten. Erst Expeditionen der neueren Zeit haben ergeben dass es sich bei den Felszeichnungen um eine Geastrumart handeln muss die seit ca. 150 Jahren als verschollen bzw. ausgestorben galt. Dank den inteniven Forschung von Prof. Gerastrero steht nun fest dass mir da eine Sensationsfund gelungen ist. Um so sensationeller ist der Fund zu bewerten da er hier am Höcherbergmassiv im saarländischen Bexbach getätigt wurde. Doch nun zu Namen und Bild des Fundes.
Geastrum mayarisensis var. skorpionicus - Skorpionstacheliger Erdstern
die zahlreichen gebogenen Stacheln sind das markante Merkmal dieser Art. Durch uralte, wieder aufgetauchte mexikanische mykologische Schriften weiß man dass diese Stacheln Schutz vor dem sogenannten Geastrumdieb, einer mexikanischen Nacktschneckenart, bieten sollte. Im Laufe der Evolution hat sich diese Schneckenart aber gegen das Schneckenstammhirn schädigende Gift immunisiert, so dass diese Art in ihrer mexikanischen Heimat den Schnecken zum Opfer fiel und ausstarb.
Dass diese wunderschöne Art nun fernab ihrer ursprünglichen Heimat wieder aufgetaucht ist wird die Fachwelt Dank der hervorragenden Arbeit von Herrn Prof. Dr. Dr. Gerastrero in helle Aufregung versetzen. Einen Wermutstropfen hat der Fund allerdings. Die hiesigen Schneckenschützer laufen schon kurz nach Bekanntwerden des Fundes Sturm und wollen verhindern dass sich diese Art weiter ausbreitet. Die europäischen Nacktschneckenarten sind gegen das Gift des Exoten nicht immun und sie befürchten dass die Population der Nachtschnecken bei weiterer Ausbreitung des Erdsternes drastisch zurückgeht. Nun liebe Pilzfreunde, ich habe den Kampf gegen die Schneckenschützer aufgenommen und ich werde nicht eher ruhen bis er gewonnen ist. Darauf könnt ihr Gift nehmen.
Gruß
Harry
bereits im letzten November habe ich bei einer Exkursion des Vereins für Sehgeschädigte und Vollblinde e.V. einen Fund getätigt der mir große Rätsel aufgab. Die Gattung Geastrum war schnell ausgemacht, aber die Artbestimmung wollte mir einfach nicht gelingen. Keine Literatur, kein Bestimmungsschlüssel und keine Internetrecherche brachte den erhofften Erfolg. Erst die Konsolidierung von Prof. Dr.Dr Pedro Gerastrero brachte Licht ins Dunkle. Prof. Gerastrero ist der größte Experte auf dem Gebiet der Erdsternerforschung weltweit. Das Aufspüren von lange ausgestorben geglaubten Geastrumarten hat ihm in sämtlichen angesehen Klappsmühlen Europas und der Welt zu großem Ansehen verholfen. Seine geistige Kapazität ist in der Fachwelt unumstritten.
Mein Fund war auch für Prof. Gerastrero ein große Herausforderung, die er aber noch fast viermonatiger Forschung gemeistert hat. Es handelt sich um eine Geastrumart die bereits den alten Mayas bekannt gewesen sein musste. Nach der Eroberung der letzten Maya - Fürstentümer auf der Halbinsel Yukatan im Jahre 1542 n.Chr. fand man Felszeichnungen die die spanischen Eroberer nicht deuten konnten. Erst Expeditionen der neueren Zeit haben ergeben dass es sich bei den Felszeichnungen um eine Geastrumart handeln muss die seit ca. 150 Jahren als verschollen bzw. ausgestorben galt. Dank den inteniven Forschung von Prof. Gerastrero steht nun fest dass mir da eine Sensationsfund gelungen ist. Um so sensationeller ist der Fund zu bewerten da er hier am Höcherbergmassiv im saarländischen Bexbach getätigt wurde. Doch nun zu Namen und Bild des Fundes.
Geastrum mayarisensis var. skorpionicus - Skorpionstacheliger Erdstern
die zahlreichen gebogenen Stacheln sind das markante Merkmal dieser Art. Durch uralte, wieder aufgetauchte mexikanische mykologische Schriften weiß man dass diese Stacheln Schutz vor dem sogenannten Geastrumdieb, einer mexikanischen Nacktschneckenart, bieten sollte. Im Laufe der Evolution hat sich diese Schneckenart aber gegen das Schneckenstammhirn schädigende Gift immunisiert, so dass diese Art in ihrer mexikanischen Heimat den Schnecken zum Opfer fiel und ausstarb.
Dass diese wunderschöne Art nun fernab ihrer ursprünglichen Heimat wieder aufgetaucht ist wird die Fachwelt Dank der hervorragenden Arbeit von Herrn Prof. Dr. Dr. Gerastrero in helle Aufregung versetzen. Einen Wermutstropfen hat der Fund allerdings. Die hiesigen Schneckenschützer laufen schon kurz nach Bekanntwerden des Fundes Sturm und wollen verhindern dass sich diese Art weiter ausbreitet. Die europäischen Nacktschneckenarten sind gegen das Gift des Exoten nicht immun und sie befürchten dass die Population der Nachtschnecken bei weiterer Ausbreitung des Erdsternes drastisch zurückgeht. Nun liebe Pilzfreunde, ich habe den Kampf gegen die Schneckenschützer aufgenommen und ich werde nicht eher ruhen bis er gewonnen ist. Darauf könnt ihr Gift nehmen.
Gruß
Harry