Die Zeit der Austernseitlinge kommt
Verfasst: Do 2. Dez 2010, 15:44
Hallo zusammen, hier kommt meine eigene Statistik zum Auffinden von Austern.
An folgenden Baumarten ist das Auffinden von Austernseitlingen am wahrscheinlichsten. Die Reihenfolge ist nicht zufällig, sondern in der Reihenfolge der häufigsten Funde.
Rotbuche (nicht Hainebuche), Pappeln, schwarzer Holunder, Weiden, Kastanien.
Sie wachsen gern an Totholz, aber auch regelmäßig an "verletzten" (Sturm, Blitz o. Harvester) stehenden Bäumen. In der Regel finde ich sie auf der Schattenseite der Bäume wo nie die Sonne hinkommt. Je dicker die Stämme, umso größer die Wahrscheinlichkeit. Immer den gesamten Stamm, von allen Seiten absuchen, oft wachsen sie auch an liegenden Stämmen kurz über der Erde. Wenn die Stämme hohl liegen auch unten drunter nachsehen. Eine wichtige Erfahrung habe ich, nach einem Hinweis von Gerd auch noch gemacht, die Austern brauchen Licht und Luft! In sogenannten "Auwäldern" habe ich nur selten und wenn dann verkümmerte Austern gefunden. Da steht die feuchte Luft oft zu lange und das mag dieser Pilz nicht.
Beschreibung meiner bisherigen Fundstellen und Besonderheiten
Baumarten:
· 17 mal an Rotbuche
· 5 mal an schwarzem Holunder · 3 mal an Pappel
· 1 mal Bergahorn, meine ertragreichste Stelle, alter toter 15 Meter langer Stamm. Bemerkungen zu den Fundstellen an Rotbuche:
4 Fundorte liegen an einem Süd-West Hang, die Fruchtkörper wachsen aber nur an der "Schattenseite" der liegenden Stämme.
2 Fundorte an liegendem Holz im Süd-West Bereich an der "Sonnenseite, aber nur wenige "kümmrige" helle Exemplare
11 Fundstellen an liegendem, oder stehendem Holz liegen in den Bereichen Nord-West bis Nord-Ost und so geschützt, dass definitiv in den Wintermonaten kein Sonnenstrahl reinfällt.
An stehendem Holz wachsen zudem noch die Fruchtkörper ausschließlich an der Schattenseite, also nach Nord-Ost.
Besonderheit an Birke
Einen Fund im Wurzelbereich einer im Vorjahr gefällten Birke
Bemerkungen zu den Fundstellen an Holunder
Alle Fundorte am Waldrand Richtung Norden, ältere dicke Holunder, immer in 1-2m Höhe, nur wenige, 4-8 Exemplare.
Bemerkungen zu den Fundstellen an Pappel
Ausschließlich an liegendem Holz, schattige Nord-Westlage, nicht so üppig und ertragreich wie an Rotbuche.
Im zweiten Teil gehe ich auf die Merkmale frischer und mehrfach gefrorener und wieder aufgetauten Austern ein.
Viel Spaß beim Lesen und finden
An folgenden Baumarten ist das Auffinden von Austernseitlingen am wahrscheinlichsten. Die Reihenfolge ist nicht zufällig, sondern in der Reihenfolge der häufigsten Funde.
Rotbuche (nicht Hainebuche), Pappeln, schwarzer Holunder, Weiden, Kastanien.
Sie wachsen gern an Totholz, aber auch regelmäßig an "verletzten" (Sturm, Blitz o. Harvester) stehenden Bäumen. In der Regel finde ich sie auf der Schattenseite der Bäume wo nie die Sonne hinkommt. Je dicker die Stämme, umso größer die Wahrscheinlichkeit. Immer den gesamten Stamm, von allen Seiten absuchen, oft wachsen sie auch an liegenden Stämmen kurz über der Erde. Wenn die Stämme hohl liegen auch unten drunter nachsehen. Eine wichtige Erfahrung habe ich, nach einem Hinweis von Gerd auch noch gemacht, die Austern brauchen Licht und Luft! In sogenannten "Auwäldern" habe ich nur selten und wenn dann verkümmerte Austern gefunden. Da steht die feuchte Luft oft zu lange und das mag dieser Pilz nicht.
Beschreibung meiner bisherigen Fundstellen und Besonderheiten
Baumarten:
· 17 mal an Rotbuche
· 5 mal an schwarzem Holunder · 3 mal an Pappel
· 1 mal Bergahorn, meine ertragreichste Stelle, alter toter 15 Meter langer Stamm. Bemerkungen zu den Fundstellen an Rotbuche:
4 Fundorte liegen an einem Süd-West Hang, die Fruchtkörper wachsen aber nur an der "Schattenseite" der liegenden Stämme.
2 Fundorte an liegendem Holz im Süd-West Bereich an der "Sonnenseite, aber nur wenige "kümmrige" helle Exemplare
11 Fundstellen an liegendem, oder stehendem Holz liegen in den Bereichen Nord-West bis Nord-Ost und so geschützt, dass definitiv in den Wintermonaten kein Sonnenstrahl reinfällt.
An stehendem Holz wachsen zudem noch die Fruchtkörper ausschließlich an der Schattenseite, also nach Nord-Ost.
Besonderheit an Birke
Einen Fund im Wurzelbereich einer im Vorjahr gefällten Birke
Bemerkungen zu den Fundstellen an Holunder
Alle Fundorte am Waldrand Richtung Norden, ältere dicke Holunder, immer in 1-2m Höhe, nur wenige, 4-8 Exemplare.
Bemerkungen zu den Fundstellen an Pappel
Ausschließlich an liegendem Holz, schattige Nord-Westlage, nicht so üppig und ertragreich wie an Rotbuche.
Im zweiten Teil gehe ich auf die Merkmale frischer und mehrfach gefrorener und wieder aufgetauten Austern ein.
Viel Spaß beim Lesen und finden