Dies und das...

nicht eindeutig geklärte bzw. unbekannte Funde können hier gezeigt und besprochen werden. Forumsstart - 05.11.2007

Moderator: Harry

Rolf2
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Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Rolf2 » Fr 4. Okt 2019, 17:14

Einen schönen Nachmittag zusammen,

bei der gestrigen Runde im Bätschbacher Wald habe ich wieder einige der kleinen Burschen erspähen können. Highlight war aber sicherlich der zweibeinige Kollege, den ich mit nem Riesenkorb am Ende der Tour getroffen habe. Ich durfte einen Blick in seinen Riesenkorb werfen und konnte ne Flasche Bier sowie zwei wunderschöne, jeweils ca. faustgroße Steinpilze erspähen. In gefestigtem, osteuropäisch bis russischem Akzent erzählte er mir, das er schon 30 Jahre Pilze sammele und die Ausbeute ziemlich erbärmlich sei. Er fragte, ob ich mich auskenne. Ich erwiderte, dass ich keine Ahnung habe und ich bei Röhrlingen einfach den Geschmackstest mache würde, da da ja ansonsten nicht viel passieren könne. "Nahh, nicht prrobierre. Wenn Pilz blauu wirrd kannst du nix falsch mache!" Dabei meinte er sicher die Maronen (?), die man in dem Gebiet nach Erklimmen der nahegelegenen Steigung im Wald finden könne. Er freute sich jedenfalls auf sein erlegtes Abendessen. Die Sauce leicht pürieren und ein paar Nudeln dazu. Ein bisschen neidisch war ich schon. Derart, für meine Verhältnisse-, kapitale Funde konnte ich nicht machen und ich traute mich gar nicht, mein einziges eingesammeltes Studienexemplar aus dem Rucksack zu holen:

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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/50 Sek
Blendenwert:
f/1.9
Vergesellschaftet unter Birken mit Fliegenpilzen. Ausgehend von Harry´s Einschätzung beim letzten Mal handelt es sich bei dem Kollegen, der ca. 500 m weit vom letzten Fundort wegstand, um einen Birkenpilz (Rauhstielröhrling, Leccinum). Auch nach 24 Stunden sind keine weiteren Verfärbungen zu erkennen.

Interessanter war jedoch der Lamellenpilz, über den ich bisher noch überhaupt nichts weiß:


Zerlegt, hohler Stil, auf den späteren Bildern ist die ockergelbe (?) Färbung besser zu sehen:
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/33.003300330033 Sek
Blendenwert:
f/1.9
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/33.003300330033 Sek
Blendenwert:
f/1.9
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/25 Sek
Blendenwert:
f/1.9
Tritt im Rudel auf:
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/33.003300330033 Sek
Blendenwert:
f/1.9
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/25 Sek
Blendenwert:
f/1.9
Das letzte Bild in diesem Beitrag zeigt ihn mit der Umgebung des Fundes. Ich freue mich über jeden Hinweis zur Bestimmung dieses Pilzes.


Eher zufällig fand ich diese beiden Exemplare, die im Mischwald aus einem Erdhügel lugten. Offensichtlich ca. daumengroße Pilzbabies, aber ich musste einfach eins genauer inspizieren:
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/100 Sek
Blendenwert:
f/1.9
Irgendwo hab ich gelesen: "Alle Leistlinge sind essbar." Ich glaub, ich muss mal nachschauen, woran man einen Leistling zweifelsfrei erkennt. Das hier ist wahrscheinlich keiner, weil der erlegte sieht am Übergang von den Lamellen zum Stil nicht aus wie ein Pfifferling... :-)
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/33.003300330033 Sek
Blendenwert:
f/1.9

Den hier kann ich als fleissiger Forumsleser exakt identifizieren: Calocera viscosa - Klebriger Hörnling :roll:
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/100 Sek
Blendenwert:
f/1.9

Hier kommen jetzt noch zwei Bilder von nem Lamellenpilz, den ich schön fand. Leider wars das auch schon - da gibts einfach zu viele davon. Das dritte Bild zeigt die Umgebung von Pilz Nummer zwei in diesem Post. Leider wird der Editor mit mehreren Anhängen schnell unübersichtlich.
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1570104527028.8021891c-6909-40fe-afe3-bc47537219ee - Kopie.jpg (91.16 KiB) 288 mal betrachtet
Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/114.94252873563 Sek
Blendenwert:
f/1.9
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/144.92753623188 Sek
Blendenwert:
f/1.9

Ich hoffe, ihr findet diesen Beitrag nicht allzu langweilig - über Infos, Tipps und Feedback würde ich mich sehr freuen.

Gruß,
Rolf
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Brennweite:
3.6 mm
Belichtungszeit:
1/33.003300330033 Sek
Blendenwert:
f/1.9

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Harry
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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Harry » Fr 4. Okt 2019, 18:38

Hallo Rolf,

das sind interessante Sachen dabei.

1. Halte ich für einen jungen Wollstieligen Raufußröhrling.

2-6 Durchaus interessant. ich hab da im Moment keinen Plan. Auf einen Bild ist ein feiner Haarschleier zu sehen der auf eine Cortinariusart hindeuten könnte. Wurde ich mir gerne in Natura ansehen. Vielleicht morgen auf dem besonderen Wochenmarkt in Bexbach?

7. Ebenfalls interessant. Dürfte ein Ritterling sein. In der Größe und mit dieser Huthaut könnte es ein Tigerritterling sein. Wenn möglich würde ich das Exemplar auch gerne sehen. Morgen?
8. Nein, das sind keine Leisten sonder echte Lamellen. Der Pilz ist der giftige und verdammt bittere Grünblättrige Schwefelkopf.
9. Calocera viscosa ist richtig.
10+11 Ein Täubling. Wenn die Lamellen weich und wachsartig sind ist es ein Frauentäubling. Wenn sie beim darüber streichen mit den Fingern brüchig sind kommt eventuell einer der Reiftäublinge in Frage.

Gruß
Harry
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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Gerd » Sa 5. Okt 2019, 15:39

Harry hat geschrieben:
Fr 4. Okt 2019, 18:38
Hallo Rolf,

das sind interessante Sachen dabei.

2-6 Durchaus interessant. ich hab da im Moment keinen Plan. Auf einen Bild ist ein feiner Haarschleier zu sehen der auf eine Cortinariusart hindeuten könnte. Wurde ich mir gerne in Natura ansehen. Vielleicht morgen auf dem besonderen Wochenmarkt in Bexbach?

Gruß
Harry
Hallo Harry,

die Bilder 2-6 zeigen zwei verschiedene Arten:

Fund 2 (Bild 2,3, 4):

- Ein Hellsporer mit Velum partiale und Volva an der Stielbasis. Gut auf Bild 3 zu erkennen:

download/file.php?id=23298

Grüße Gerd

@Rolf: Deine Anfrage wird erheblich übersichtlicher, wenn du die Bilder nummerierst.
- Ich mache nur Bestimmungsvorschläge und keine Essensfreigabe.

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Harry
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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Harry » Sa 5. Okt 2019, 17:00

Hallo Gerd,
Gerd hat geschrieben:
Sa 5. Okt 2019, 15:39

Hallo Harry,

die Bilder 2-6 zeigen zwei verschiedene Arten:

Fund 2 (Bild 2,3, 4):

- Ein Hellsporer mit Velum partiale und Volva an der Stielbasis. Gut auf Bild 3 zu erkennen:
Nein Gerd, das ist eine einzige Art. Das was du als Volva identifiziert hast ist nichts anderes an anhaftende Blattreste von irgend einem Gehölz. Rolf hat die Fruchtkörper heute auf dem besonderen Wochenmarkt in Bexbach vorbei gebraucht und wir haben ihn als Pholiota lucifera ( Fettiger Schüppling ) identifiziert. Zur Absicherung der Bestimmung wird er aber noch am Montag auf unserem Stammtisch mikroskopiert.

Übrigens

Der Pilz, den ich auf Foto 7 als eventuellen Tigerritterling eingeordnet hatte, war keiner sondern ein ganz junges Exemplar einer nicht näher bestimmbaren Macrolepiota/Chlorophyllum Art. An beiden Beispielen sieht man mal wieder wie schwierig und fehlerbehaftet eine Bestimmung per Fotos sein kann.

Gruß
Harry
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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Volker » So 6. Okt 2019, 10:17

Moin Harry,

Irgendwie habe ich trotzdem Bedenken bei dem vermeintlichen Fettigen Schüppling. Wenn Erlen dort an der Stelle waren, käme vom Habitus vielleicht auch Pholiota alnicola in Betracht ? Die fettige Huthaut würde dann eher wieder zum Fettigen passen, aber der Stiel ist mir da wieder zu glatt. Man muss das Mikroskop abwarten. Der Pilz hat jedenfall was von spumosa, alnicola und lucifera.

Gruß Volker
Zuletzt geändert von Volker am So 6. Okt 2019, 11:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Harry » So 6. Okt 2019, 10:39

Moin Volker,

ja wir müssen abwarten was das Mikroskop zu dieser Art meint. Rolf wollte mir auch noch die Koordinaten des Pilzes schicken. Ich schaue ihn mir dann mal am Standort an.
Übrigens wächst Pholiota alnicola nicht ausschließlich bei Erle sondern kann auch andere Laubgehölzen wie Betula und Salix befallen. Und da er nach längeren Regenfällen auch mal etwas schmierig werden kann, könnte er auch passen. Wir werden sehen.

Gruß
Harry
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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Volker » So 6. Okt 2019, 11:26

Moin Harry,

ja, muss man abwarten was das Mikroskop sagt.

Gruß Volker

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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Rolf2 » Mo 7. Okt 2019, 12:44

Hallo zusammen,


ist ja spannend! Persönlich würde ich nen Pilz, der so aussieht, generell nicht als Schüppling bezeichnen, weil da für meinen Geschmack zu wenig Schuppen sind.

Als Referenz ziehe ich mal https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... 7_crop.jpg

Also super, dass da Leute mit Ahnung sind... :tup:

Harry: Du hast ne PN.


Gruß,

Rolf

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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Harry » Mo 7. Okt 2019, 15:48

Hallo Rolf,

Einige Pholiota - Arten verlieren mit zunehmendem Alter ihre Schüppchen oder sie werden von stärkeren Regenfällen abgewaschen. Es ist dann für einen nicht so versierten Pilzfreund nicht ganz einfach so einen Pilz als Schüppling zu identifizieren. Gerade bei den schleimigen, klebrigen Arten ist das des öfteren der Fall.

Gruß
Harry
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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Harry » Di 8. Okt 2019, 07:39

Hallo Rolf,

wir haben deinen Pilze gestern Abend beim Stammtisch der Pilzfreunde mikroskopiert und kamen zu einen eindeutigen Ergebnis. Es handelt sich um den

Erlenschüppling ( Pholiota alnicola )

Ein schöner und nicht alltäglicher Fund.

Gruß
Harry
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Re: Dies und das...

Ungelesener Beitrag von Volker » Di 8. Okt 2019, 16:25

Hi Harry,

dann hat sich mein Verdacht bestätigt :). Der fettige Hut ist also kein alleiniges Merkmal vom Fettigen Schüppling, gut zu wissen. Die absolut fehlenden Schuppen am Stiel hatten mich stutzig gemacht und so kam ich dann auf alnicola, weil der Habitus einfach passte.

Gruß Volker

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