Hallo und Danke,
den roten Täubling und auch die anderen Pilze hatte ich - außer vielen, vielen Stockschwämmchen und Stäublingen - nicht mitgenommen. Jedes einzelne Schwämmchen habe ich auf Stielschuppen und Ring hin angeschaut!!!
Den roten Täubling hatte ich auch für den Heringstäubling gehalten.
Auf Mönchkopf wäre ich nicht gekommen, die kenne ich nur frischer. ; - )
Das weiße zottelige Etwas halte ich für Weißer Warzenpilz / Thelephora penicillata. Er kommt in diesem Waldstück jedes Jahr mehrfach von, meistens etwas "hübscher".
Vielleicht gibt es ja doch noch Regen und ein paar Pilze mehr.
Anbei noch zwei Arten:
Was ich für Helmlinge halte Lö Brombacher Wald auch von gestern
und
Nähe Hinterzartener Moor aus August 2009 Fleischfarbender Gallerttrichter!? Da ich ihn vorher noch nie gefunden hatte, stelle ich ihn auch ein, wobei es kaum eine ähnliche Art geben dürfte.
@ Harry: Die Bildhöhe darf 700 pix nicht überschreiten und nicht wahlweise 700 x 900 Hoch- oder Breitformat?
Viele Grüße
Barbara
Mehr zum Zeigen, als zur Bestimmung Teil II
Moderator: Harry
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BaEd
Mehr zum Zeigen, als zur Bestimmung Teil II
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- IMGP7373 Tremiscus helvelloides.jpg (144.74 KiB) 1791 mal betrachtet
EXIF-Daten anzeigen / verbergenOriginalwert Bild aufgenommen am/um:2009:08:20 10:33:19Bild aufgenommen am/um:Do 20. Aug 2009, 08:33Brennweite:40 mmBelichtungszeit:1/60 SekBlendenwert:f/8ISO:200Weißabgleich:AutomatischBlitz:Blitz ausgelöst, Erzwungener BlitzmodusKamera-Hersteller:PENTAXKamera-Modell:PENTAX K20DBelichtungsmodus:BlendenvorwahlBelichtungskorrektur:0 EVBelichtungsmessung:Spot -
- IMGP7642 f .jpg (127.23 KiB) 1791 mal betrachtet
EXIF-Daten anzeigen / verbergenOriginalwert Bild aufgenommen am/um:2009:10:03 11:36:38Bild aufgenommen am/um:Sa 3. Okt 2009, 09:36Brennweite:45 mmBelichtungszeit:1/60 SekBlendenwert:f/8ISO:400Weißabgleich:AutomatischBlitz:Blitz ausgelöst, Erzwungener BlitzmodusKamera-Hersteller:PENTAXKamera-Modell:PENTAX K20DBelichtungsmodus:BlendenvorwahlBelichtungskorrektur:0 EVBelichtungsmessung:Zentrums-basierte Gewichtung -
- IMGP7643 Mycena epiipterygia f.jpg (157.44 KiB) 1789 mal betrachtet
EXIF-Daten anzeigen / verbergenOriginalwert Bild aufgenommen am/um:2009:10:03 11:36:46Bild aufgenommen am/um:Sa 3. Okt 2009, 09:36Brennweite:45 mmBelichtungszeit:1/60 SekBlendenwert:f/8ISO:400Weißabgleich:AutomatischBlitz:Blitz ausgelöst, Erzwungener BlitzmodusKamera-Hersteller:PENTAXKamera-Modell:PENTAX K20DBelichtungsmodus:BlendenvorwahlBelichtungskorrektur:0 EVBelichtungsmessung:Zentrums-basierte Gewichtung
Re: Mehr zum Zeigen, als zur Bestimmung Teil II
Hallo Barbara,
ich bin bekannt dafür, dass ich [url=viewtopic.php?p=16085#p16085]vorgestellte/diskutierte Pilzarten gerne ausdiskutiere:
Den roten Täubling hatte ich auch für den Heringstäubling gehalten.
- Ok, wenn er nach "Hering" gerochen hat, dann dürftest du richtig liegen.
---> Aber der im Buchenwald naheliegende, von HARRY vorgeschlagene "Buchenwald-Heringstäubling" (Russula faginea) muss es deshalb nicht unbedingt sein.
---> Ich zitiere einmal, was [1] zu dieser Art schreibt:
"der Buchen-Heringstäubling gehört zu den wenigen, unproblematischen Sippen innerhalb des Formenkreises der Viridantinae und ist durch Habitat, Robustheit, intensiv gefärbtes Sporenpulver, fehlendes Stiel-Rot und anatomisch durch wenig dicht - und nahezu unverbunden-warzioge, längliche Sporen gut festgelegt. ..."
---> Beachte, dass deine Fruchtkörper deutliche "Rottöne" zeigen.
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"Auf Mönchkopf wäre ich nicht gekommen, die kenne ich nur frischer. ; - )"
- Achte einmal neben den von mir genannten Merkmalen auf den Geruch, der m.E. beim "Mönchskopf" äußerst typisch ist.
---> Doch nur nach Bild würde ich (auch wenn HARRY und ich zum gleichen Ergebnis kommen) würde ich auf unsere Bestimmung (ohne Fruchtkörper in der Hand) nicht wetten. Allerdings, etwas besseres fällt mir nach diesen Bildern auch nicht ein.
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"Das weiße zottelige Etwas halte ich für Weißer Warzenpilz / Thelephora penicillata. Er kommt in diesem Waldstück jedes Jahr mehrfach von, meistens etwas "hübscher"."
- Ja, deine Bestimmung (habe allerdings nur nach [2] ausgeschlüsselt) gefällt mir.
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Vielleicht gibt es ja doch noch Regen und ein paar Pilze mehr.
Anbei noch zwei Arten:
Was ich für Helmlinge halte Lö Brombacher Wald auch von gestern
und
Nähe Hinterzartener Moor aus August 2009 Fleischfarbender Gallerttrichter!? Da ich ihn vorher noch nie gefunden hatte, stelle ich ihn auch ein, wobei es kaum eine ähnliche Art geben dürfte.
- Bei deinem "Fleischfarbenem Gallerttrichter" (Tremiscus helvelloides) kann ich absolut keine Alternative in den "Ring werfen".
- Das letzte Bild deiner Helmlinge hast du mit "IMGP7643 Mycena epiipterygia f.jpg" bezeichnet.
---> Hier melde ich größte Zweifel an, dass dies "Mycena epipterygia" (dehnbarer Helmling) inkl. einer der mir bekannten vielen var. oder forma ist.
Hier einmal ein Beispiel einer ausgeblassten "var. epipterygia":
- Und nicht einmal die var. viscosa (Maire) Ricken [3], an "mit bräunlichem Hut an Nadelholz" halte ich für eine brauchbare Alternative.
---> Meine Einschätzung: Dein Fund gehört nicht in die "zwischenzeitlich" monotypische Mycena-Sektion "Hygrocyboidae".
Grüße
Gerd
[1] A. Einhellinger (1985): Die Gattung Russula in Bayern; HOPPEA 43: 76-77
[2] W. Jülich (1984): Die Nichtblätterpilze, gallertpilze und Bauchpilze; Kleine Kryptogamenflora Band II b/1
[3] A. Ricken (1915): Die Blätterpilze (Agaricaceae), Verlag Weigel, Leipzig
ich bin bekannt dafür, dass ich [url=viewtopic.php?p=16085#p16085]vorgestellte/diskutierte Pilzarten gerne ausdiskutiere:
Den roten Täubling hatte ich auch für den Heringstäubling gehalten.
- Ok, wenn er nach "Hering" gerochen hat, dann dürftest du richtig liegen.
---> Aber der im Buchenwald naheliegende, von HARRY vorgeschlagene "Buchenwald-Heringstäubling" (Russula faginea) muss es deshalb nicht unbedingt sein.
---> Ich zitiere einmal, was [1] zu dieser Art schreibt:
"der Buchen-Heringstäubling gehört zu den wenigen, unproblematischen Sippen innerhalb des Formenkreises der Viridantinae und ist durch Habitat, Robustheit, intensiv gefärbtes Sporenpulver, fehlendes Stiel-Rot und anatomisch durch wenig dicht - und nahezu unverbunden-warzioge, längliche Sporen gut festgelegt. ..."
---> Beachte, dass deine Fruchtkörper deutliche "Rottöne" zeigen.
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"Auf Mönchkopf wäre ich nicht gekommen, die kenne ich nur frischer. ; - )"
- Achte einmal neben den von mir genannten Merkmalen auf den Geruch, der m.E. beim "Mönchskopf" äußerst typisch ist.
---> Doch nur nach Bild würde ich (auch wenn HARRY und ich zum gleichen Ergebnis kommen) würde ich auf unsere Bestimmung (ohne Fruchtkörper in der Hand) nicht wetten. Allerdings, etwas besseres fällt mir nach diesen Bildern auch nicht ein.
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"Das weiße zottelige Etwas halte ich für Weißer Warzenpilz / Thelephora penicillata. Er kommt in diesem Waldstück jedes Jahr mehrfach von, meistens etwas "hübscher"."
- Ja, deine Bestimmung (habe allerdings nur nach [2] ausgeschlüsselt) gefällt mir.
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Vielleicht gibt es ja doch noch Regen und ein paar Pilze mehr.
Anbei noch zwei Arten:
Was ich für Helmlinge halte Lö Brombacher Wald auch von gestern
und
Nähe Hinterzartener Moor aus August 2009 Fleischfarbender Gallerttrichter!? Da ich ihn vorher noch nie gefunden hatte, stelle ich ihn auch ein, wobei es kaum eine ähnliche Art geben dürfte.
- Bei deinem "Fleischfarbenem Gallerttrichter" (Tremiscus helvelloides) kann ich absolut keine Alternative in den "Ring werfen".
- Das letzte Bild deiner Helmlinge hast du mit "IMGP7643 Mycena epiipterygia f.jpg" bezeichnet.
---> Hier melde ich größte Zweifel an, dass dies "Mycena epipterygia" (dehnbarer Helmling) inkl. einer der mir bekannten vielen var. oder forma ist.
Hier einmal ein Beispiel einer ausgeblassten "var. epipterygia":
- Und nicht einmal die var. viscosa (Maire) Ricken [3], an "mit bräunlichem Hut an Nadelholz" halte ich für eine brauchbare Alternative.
---> Meine Einschätzung: Dein Fund gehört nicht in die "zwischenzeitlich" monotypische Mycena-Sektion "Hygrocyboidae".
Grüße
Gerd
[1] A. Einhellinger (1985): Die Gattung Russula in Bayern; HOPPEA 43: 76-77
[2] W. Jülich (1984): Die Nichtblätterpilze, gallertpilze und Bauchpilze; Kleine Kryptogamenflora Band II b/1
[3] A. Ricken (1915): Die Blätterpilze (Agaricaceae), Verlag Weigel, Leipzig
- Ich mache nur Bestimmungsvorschläge und keine Essensfreigabe.