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Amanita_phalloides.jpg -   Amanita phalloides - Grüner Knollblätterpilz     ( Fr. 1821 ) Link 1833    Key Words: Basidiomycetes - Agaricales - Amanitaceae - Amanita = Wulstling   Mykorrhizapilz  - Symbiosepartner: hauptsächlich bei Eiche und Buche. Seltener auch im Nadelwald.  Gefährdung: Verbreitet und nicht gefährdet.  Bemerkungen: Amanita phalloides ist wohl einer der giftigsten Pilze überhaupt. Vor allen der Gehalt an verschiedenen Amatoxinen macht ihn so gefährlich. Die tödliche Dosis ist für einen erwachsenen Menschen bereits in 30 - 50gr. Frischpilz enthalten. Amatoxine sind sogenannte zyklische Peptide, die in der Lage sind, das Ablesen der in den Zellkernen gespeicherten Erbinformationen zu unterbinden. Wird diese Grundfunktion des Lebens durch die Amanitine unterbunden, versiegt der Nachschub an lebeswichtigen, stoffwechsel aufrechterhaltenden Enzymen. Die recht stoffwechselaktive Leber ist vom fehlenden Nachschub dieser Enzyme an ehesten betroffen. Unbehandelt stirbt der Vergiftete nach wenigen Tagen im Leberkoma.  Jeder Pilzsammler sollte sich die die Mühe machen die tödlich giftigen Knollenblätterpilzarten genauestens kennenzulernen. Die immer wiederkehrenden  Verwechlungen weißhütiger Knollenblätterpilze mit Champignons, macht dies dringend erforderlich. Genaue Kenntnis der tödlichen Amaniten schützt eben auch vor Vergiftungen.    weitere Bilder von Amanita phalloides - bitte hier anklicken    Fundort: Niederkirchen - Pfalz

 Amanita phalloides - Grüner Knollblätterpilz
( Fr. 1821 ) Link 1833

Key Words: Basidiomycetes - Agaricales - Amanitaceae - Amanita = Wulstling

Mykorrhizapilz - Symbiosepartner: hauptsächlich bei Eiche und Buche. Seltener auch im Nadelwald.

Gefährdung: Verbreitet und nicht gefährdet.

Bemerkungen: Amanita phalloides ist wohl einer der giftigsten Pilze überhaupt. Vor allen der Gehalt an verschiedenen Amatoxinen macht ihn so gefährlich. Die tödliche Dosis ist für einen erwachsenen Menschen bereits in 30 - 50gr. Frischpilz enthalten. Amatoxine sind sogenannte zyklische Peptide, die in der Lage sind, das Ablesen der in den Zellkernen gespeicherten Erbinformationen zu unterbinden. Wird diese Grundfunktion des Lebens durch die Amanitine unterbunden, versiegt der Nachschub an lebeswichtigen, stoffwechsel aufrechterhaltenden Enzymen. Die recht stoffwechselaktive Leber ist vom fehlenden Nachschub dieser Enzyme an ehesten betroffen. Unbehandelt stirbt der Vergiftete nach wenigen Tagen im Leberkoma.

Jeder Pilzsammler sollte sich die die Mühe machen die tödlich giftigen Knollenblätterpilzarten genauestens kennenzulernen. Die immer wiederkehrenden Verwechlungen weißhütiger Knollenblätterpilze mit Champignons, macht dies dringend erforderlich. Genaue Kenntnis der tödlichen Amaniten schützt eben auch vor Vergiftungen.

weitere Bilder von Amanita phalloides - bitte hier anklicken

Fundort: Niederkirchen - Pfalz

| Amanita phalloides | 27.11.07 11:06 | 800x600px | 90kB
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